SL Intensive Care GmbH

Wie wählt man die richtige Wohngemeinschaft mit Intensivpflegediensten aus?

Sophia Lehn • 11. September 2022
Pflege-Wohngemeinschaft

Die Wahl einer Wohngemeinschaft mit Intensivpflege ist eine schwierige und wichtige Entscheidung. Es ist wichtig, die Unterschiede zwischen stationärer Pflege und Pflegegemeinschaften zu verstehen, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Intensive Wohngemeinschaften sind im Allgemeinen kleinere Einrichtungen, die eine individuellere Betreuung bieten als größere Einrichtungen. Sie bieten in der Regel auch Annehmlichkeiten wie Sozialarbeiter vor Ort, die Patienten in schwierigen Zeiten unterstützen können.


Warum sollte ich eine Wohngemeinschaft mit ambulanter Pflege in Betracht ziehen?

Auch wenn Wohngemeinschaften nicht jedermanns Sache sind, sind sie eine großartige Option für Menschen, die Pflege und Unterstützung benötigen. Diese Gemeinschaften bieten viele Vorteile, wie z. B. die Bereitstellung eines sicheren Lebensumfelds, eine 24-Stunden-Betreuung durch geschultes Personal und eine Vielzahl von Aktivitäten. Es gibt viele verschiedene Arten von Wohngemeinschaften mit unterschiedlichen Pflegegraden, daher ist es wichtig, die Art zu finden, die Ihren Bedürfnissen am besten entspricht.


Verschiedene Arten von Wohngemeinschaften stehen zur Auswahl

Wohngemeinschaften haben oft verschiedene Qualifikationen die einen niedrigen bis hohen Pflegegrad. Einige Wohngemeinschaften bieten Dienstleistungen wie Haushalt, Mahlzeiten, Wäsche und Transport an. Das Wichtigste ist jedoch die Art der Krankenpflege, die den Bewohnern zuteilwird.

 

Zusammenlebende Gemeinschaften

Diese Vereinbarungen ermöglichen ein gewisses Maß an Privatsphäre, ermöglichen aber auch eine persönlichere Interaktion mit anderen Mitgliedern.

 

Senioren-Wohngemeinschaften

Diese Einrichtungen bieten mehr Service und Betreuung für ältere Menschen, die viel mehr Pflege benötigen als das, was eine zusammenlebende Gemeinschaft bietet.

 

Intensive Wohngemeinschaften

Diese Einrichtungen bieten Langzeitpflege für ältere Menschen, die rund um die Uhr Betreuung und intensive Behandlungen benötigen. Hier haben die Bewohner Zugang zu einer 24-Stunden-Pflege haben. Die Intensivpflegekräfte dieser Gemeinschaften haben eine hohe Qualifikation und die Möglichkeit, mit den Menschen zusammenzuleben, um sie auf unterschiedliche Weise zu unterstützen. Der Zweck von intensiven Wohngemeinschaften besteht darin, vor allem Menschen mit schweren Erkrankungen und einem hohen Pflegebedarf mit entsprechender Pflegestufe eine sichere Umgebung zu bieten. Trotzdem soll es den Bewohnern möglich gemacht werden, den Umständen entsprechend in Selbstbestimmung zu leben und an sozialen Aktivitäten mit anderen Bewohnern teilzunehmen.


Wie finde ich die beste Wohngemeinschaft und Dienstleistungen für meine Bedürfnisse?

Um die beste intensive Wohngemeinschaft für Ihre Bedürfnisse zu finden, ist es wichtig, dass Sie sich überlegen, welche Art von Wohngemeinschaft mit ihren Leistungen und den Behandlungen am besten zu Ihrem Lebensstil und Erkrankungen passt. Sobald Sie sich entschieden haben, welche Art von Gemeinschaft für Sie geeignet ist, ist es an der Zeit zu entscheiden, wie viel Fürsorge und Unterstützung Sie von der Gemeinschaft erwarten. Dabei ist zu beachten, wie viel von Ihrem Pflegegrad abgedeckt wird.

Lassen Sie sich gerne von SL Intensiv Care in München zu den Leistungen von intensiven Wohngemeinschaften beraten.


11. September 2024
Mit welchen Herausforderungen kämpft die Wohngruppe für Intensivpflegebedürftige im Gesundheitscampus? Der grüne Landtagsabgeordnete Erwin Köhler (l.) machte sich davon persönlich ein Bild und packte unter Anleitung von Pfleger Mike Wagner auch selbst mit an. Foto: Angela Portner Samstag, 24. August 2024 „Wenn ein Formular wegfällt, kommen drei hinzu“ Wohngemeinschaften für Intensivpflegebedürftige haben einen ganz besonderen Bedarf – Abgeordneter Köhler verschafft sich einen Eindruck Von Angela Portner Eppingen . Plötzlich ist alles anders: Ein Schlaganfall oder Herzinfarkt, eine schwere neurologische Erkrankung, Verkehrs- oder Badeunfälle bringen den Körper derart aus dem Lot, dass man auf der Intensivstation eines Krankenhauses landet und danach weiterhin eine medizinische Rundum-Versorgung benötigt. Im Gesundheitscampus gibt es für solche Patienten seit März dieses Jahres eine Wohngemeinschaft, in der das speziell ausgebildete Pflegekräfte übernehmen. Der Grünen-Landtagsabgeordnete Erwin Köhler machte sich jetzt persönlich ein Bild über die derzeitigen Herausforderungen in der privat geführten Einrichtung und packte auch selbst an. Bei Rudolf Grosskinsly musste er das nicht mehr tun – und das ist fast schon ein kleines Wunder. Nach einem schweren Schlaganfall im Januar lag der 64-Jährige monatelang im Koma. „Die Ärzte hatten mich aufgegeben“, weiß er. Weil man im Krankenhaus nichts mehr für ihn tun konnte, wurde er entlassen. Ein Grund zur Freude war das allerdings für niemanden, denn er brauchte nicht nur eine Rundumpflege, sondern musste auch weiter beatmet werden. Und ohne im Haus lebende Angehörige ist das mit ambulanter Versorgung nicht zu stemmen. Deswegen zog er am 7. März als Wachkoma-Patient in die intensivmedizinische Wohngemeinschaft ein. Dank der guten Betreuung und Förderung sitzt er heute aufrecht im Rollstuhl, kann wieder sprechen, stehen und wohl auch bald wieder ein paar Schritte laufen. „Das ist wie Familie“, findet Grosskinsly und lobt, dass es hier ganz und gar nichts zu verbessern gebe. Sophia Lehn, Gründerin und Geschäftsführerin von SL Intensiv Care wäre froh, wenn sie das auch für ihre Arbeit bestätigen könnte. Dabei hat sie mit der Einrichtung im Gesundheitscampus ideale Bedingungen geschaffen: Auf 450 Quadratmeter Fläche stehen den derzeit sechs hier lebenden Patienten nicht nur Einzelzimmer, Bäder und ein gemütlicher Gemeinschaftsraum zur Verfügung, sondern auch ausreichend intensivmedizinisch ausgebildetes Personal, und im Notfall ist einer der im Haus praktizierenden Ärzte in kürzester Zeit vor Ort. Was jedoch fehlt, ist das Geld, um die Patienten optimal und individuell versorgen zu können. Stattdessen würden seitens der Kostenträger immer mehr Forderungen an die Einrichtung gestellt. Das betreffe sowohl die Ausstattung als auch die Anforderungen an die Pflegekräfte. Dazu komme, dass die gestiegenen Personalkosten wegen der seit Juli geltenden Tarifneuregelung nicht refinanziert werden. Besonders schlimm findet Lehn die zeitaufwendige Bürokratie: „Wenn ein Formular wegfällt, kommen drei hinzu.“ Ohne Rückenwind vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) wäre das alles nicht zu stemmen. Mehr als 13 000 Einrichtungen sind in diesem bundesweit organisiert. „Wir kämpfen nicht nur für eine bessere finanzielle Ausstattung“, sagt Magnus Hanzel, sondern generell gegen den Rückbau pflegerischer Versorgungsstrukturen. Dazu gehört auch der Einsatz für eine schnellere Anerkennung von ausländischen Fachkräften. Der Landesbeauftragte weiß, dass Wohngemeinschaften für Intensivpflegebedürftige einen ganz besonderen Bedarf haben, denn dort sollen die Menschen nicht nur medizinisch versorgt werden, sondern vor allem zurück ins Leben finden. Dem Landtagsabgeordneten Köhler, der nach dem Abitur zwei Jahre Freiwilligendienst in der Behindertenhilfe geleistet hat, war bei seinem Besuch aber nicht nur das Gespräch über die Herausforderungen wichtig: Unter Anleitung von Intensivpfleger Mike Wagner half er einem Patienten beim morgendlichen Pflegeprozedere. Der Tagesablauf läuft hier nicht nach „Schema F“, sondern sehr individuell: Wer eine schwierige Nacht hatte, darf gern etwas länger liegen bleiben. Weil Teilhabe wichtig ist, sitzen die Patienten immer gemeinsam am Tisch, auch wenn einige über eine Sonde ernährt werden müssen. Die Mitarbeiter nehmen Rücksicht auf Vorlieben, sind in engem Kontakt mit den Angehörigen und beraten – auch wenn das nicht zu ihren Aufgaben gehört – bei Bedarf auch hinsichtlich Leistungsansprüchen. Refinanzierung der tatsächlichen Kosten, weniger Bürokratie und Ausbau von lokalen Beratungsstellen: „Da sind noch dicke Bretter zu bohren“, weiß Köhler. Zwar besuche er jedes Jahr Pflegeeinrichtungen hätte aber noch nie selbst mit anpacken dürfen. Das sei eine sehr intensive Erfahrung gewesen, die ihm einen „Riesenrespekt“ vor dem Patienten, aber auch vor der Arbeit der Mitarbeiter abverlange. Um es für beide Seiten leichter zu machen und etwas zu verändern, gelte es jetzt dranzubleiben. Köhler verspricht: „Ich werde die Problematik mit Manne Lucha (dem Sozialminister von Baden-Württemberg) besprechen.“
von Sophia Lehn 13. August 2024
Suchen Sie einen erfüllenden Job in der Intensivpflege? Dann sind Sie bei SL Intensive Care BW in Eppingen genau richtig! Unsere Pflegegemeinschaft bietet nicht nur eine herausfordernde und sinnstiftende Tätigkeit, sondern auch zahlreiche Vorteile, die das Arbeiten hier attraktiv machen. Erfahren Sie hier, warum Sie sich für eine Karriere in unserer Intensivpflege-Wohngemeinschaft entscheiden sollten. 1. Flexible 12-Stunden-Schichten für mehr Freizeit Ein herausragendes Merkmal unserer Einrichtung sind die 12-Stunden-Schichten. Diese flexible Arbeitszeitgestaltung ermöglicht es Ihnen, rund 15 Tage im Monat zu arbeiten und anschließend für etwa 15 Tage freizuhaben. Dieses System fördert nicht nur eine ausgewogene Work-Life-Balance, sondern bietet Ihnen auch die Möglichkeit, mehr Zeit für Familie, Freunde und persönliche Interessen zu gewinnen. 2. Attraktive Urlaubsregelung Als Vollzeitkraft bei SL Intensive Care BW profitieren Sie von 30 Urlaubstagen pro Jahr. Diese großzügige Urlaubsregelung gibt Ihnen die Freiheit, Ihre Freizeit nach Ihren Wünschen zu gestalten und sorgt dafür, dass Sie stets erfrischt und motiviert zur Arbeit kommen. 3. Ein starkes Team und guter Zusammenhalt Die Zusammenarbeit in einem engagierten Team ist uns besonders wichtig. Bei SL Intensive Care BW in Eppingen arbeiten Sie mit Kollegen, die sich gegenseitig unterstützen und motivieren. Ein starker Zusammenhalt und eine freundliche Atmosphäre tragen zu einem positiven Arbeitsumfeld bei, in dem Ihre Meinungen und Ideen geschätzt werden. 4. Individuelle und hochwertige Pflege In unserer Intensivpflege-Wohngemeinschaft steht der Patient im Mittelpunkt. Wir bieten individuelle und hochwertige Pflege, die auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten abgestimmt ist. Dies ermöglicht unseren Pflegekräften, enge Beziehungen zu den Patienten aufzubauen und ihre Arbeit als besonders bedeutungsvoll zu empfinden. 5. Persönliche und berufliche Weiterentwicklung Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Mitarbeiter kontinuierlich wachsen. Bei SL Intensive Care BW haben Sie die Möglichkeit, an vielfältigen Weiterbildungen und Schulungen teilzunehmen, die Ihre Fachkenntnisse erweitern und Ihre Karriere in der Intensivpflege fördern. Fazit: Starten Sie Ihre Karriere bei SL Intensive Care BW! Wenn Sie nach einem attraktiven Job in der Intensivpflege suchen, der Ihnen sowohl Flexibilität als auch einen starken Teamgeist bietet, dann ist SL Intensive Care BW in Eppingen der ideale Arbeitsplatz für Sie. Bewerben Sie sich noch heute und werden Sie Teil unserer dynamischen Gemeinschaft. Kontaktieren Sie uns! Für weitere Informationen oder Ihre Bewerbung besuchen Sie bitte unsere Webseite www.sl-intensivecare.de oder nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf. Lassen Sie uns gemeinsam neue Wege in der Intensivpflege gehen!
von Sophia Lehn 13. August 2024
Am Freitag den 09.08.24 hatten wir die Ehre, den Landtagsabgeordneten von Baden-Württemberg Herr Erwin Köhler in unserer Intensivpflege-Wohngemeinschaft in Eppingen begrüßen zu dürfen. Während seines Besuchs konnte er einen intensiven Einblick in unsere täglichen Abläufe und die besonderen Herausforderungen gewinnen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert sind. Begleitet wurden wir dabei von unserem Berufsverband BPA, vertreten durch Herrn Hanzel, der uns tatkräftig unterstützt hat. Gemeinsam haben wir die Gelegenheit genutzt, um offen über die dringenden Anliegen und Probleme in der Intensivpflege zu sprechen. Es war uns wichtig, die Realität und die Dringlichkeit unserer Anliegen zu vermitteln. Ein besonderer Dank geht an Erwin Köhler für sein offenes Ohr und das große Interesse an unseren Themen. Ebenso möchten wir Herrn Hanzel und dem BPA für ihre kontinuierliche Unterstützung danken. Wir schätzen es sehr, dass alle Beteiligten sich die Zeit genommen haben, um die Situation vor Ort besser zu verstehen. Wir hoffen, dass dieser Austausch dazu beiträgt, die nötigen Veränderungen herbeizuführen und die Pflegebedingungen nachhaltig zu verbessern.
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